T'Suilengo ist eine agglutinierende Sprache, die auf Atlantides gesprochen wurde und laut dem Atlantidenepos von Mari entworfen und den Atlantiden geschenkt:


Seht, sagte die rätselhafte Mari, damit ihr von nun an sagen könnt, was ihr geschrieben habt, sei euch diese Sprache gegeben. Nennt sie Mrukanà, Vriklinkum oder anders, wie ihr es für richtig haltet.[1]

—VV. 17.389 f.

Aufgrund seiner bemerkenswerten Komplexität konnte noch keine vollständige Grammatik verfasst werden. Das hat weniger damit zu tun, dass die Arbeiten an einem solchen Werk länger dauerten als sich die Sprache auf demselben Stand befindet als vielmehr damit, dass niemand die Grammatik vollständig beherrscht.[2]

Erschwert wird die T'Suilengo-Grammatikographie und im Allgemeinen das Beherrschen der Sprache durch die Anweisung Silvestras, zu komplexe Formen seien durch Analogie anzugleichen.[3]

Grammatik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dennoch lassen sich gewisse Merkmale des T'Sulengo festlegen. Es handelt sich um eine agglutinierende Sprache, auf deren Verbal- und Nominalmorphologie zahlreiche Kategorien einwirken (z.B. Ergativität, Seriosität, Felizität, Aspekt usf.)

Phonetik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits die Lautstruktur des T'Suilengo ist überaus komplex und zeigt das folgende Inventar:

Vokale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vokale
Vorderzungenvokal Zentralvokal Hinterzungenvokal
geschlossen i ɨ (ə) u
mittel e ə o
offen ɛ a ɔ

Konsonanten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das pulmonale Konsonanteninventar des T'Suilengo

Neben den im Bild angeführten Konsonanten kommen in zahlreichen Dialekten auch nicht pulmonale Konsonanten vor. Die Koiné kennt hingegen lediglich 59 Konsonanten.

Phonologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die T'Suilengische Phonologie ist äußerst komplex und sieht eine Reihe von Assimilationen und Dissimilationen vor. Laut Karl Marx steht dieser Formenreichtum mit dem Wunsch der Fastgöttin im Zusammenhang, alle T'Suilengo-Sprecher so sehr zu verwirren, dass jedes Wort zugleich falsch und wahr sein konnte.[4] Dazu musste »eine dergestalte Fülle an phonologischen Metamorphosen bewerkstelligt [werden], dass jede theoretisch mögliche Wortkonstruktion ein tatsächliches Wort sein konnte.«[5] Eine ähnliche Theorie entwarf Odysseus. Nach seinem Dafürhalten bestehe ein direkter Zusammenhang zwischen der Bewegung von Stühlen fallender Kerzen mit der Phonologie im T'Suilengo.[6] Aatxe Ezinor meinte hingegen nichts, wohingegen sich Alaitz Etxepolita nicht zur T'Suilengischen Phonlogie äußern wollte, während sie sich auf das Aufwachen vorbereitete. Im folgenden werden die wichtigsten Phänomene aufgelistet:

Vokalharmonie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche Suffixe werden, was den Artikulationsort anbelangt, mit der Tonsilbe angeglichen:

  • muŕŕturu ›mittelgroßer Becher zum Mischen von Gifttränken oder Grasfarbe‹ → muŕŕturukutu ›größerer mittelgroßer Becher zum Mischen von Gifttränken oder Grasfarbe‹ → muŕŕturukuturonkuto ›trotz des größeren mittelgroßen Bechers zum Mischen von Gifttränken oder Grasfarbe‹ (Konzessiv) → muŕŕturukuturonkutoturo ›auch trotz des größeren mittelgroßen Bechers zum Mischen von Gifttränken oder Grasfarbe‹ (Purkonzessiv) vs. ƈeƚ ›Sehnsucht nach einem Ort, den man innerhalb der letzten 15 Tage besucht hat‹ → ƈeƚkete usf.
  • quiƥ ›die letzten 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang im Frühling oder Sommer‹ → quiƥee ›der letzten 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang im Frühling oder Sommer‹ (Genitiv) / quiƥikitke ›wegen der letzten 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang im Frühling oder Sommer‹ (Motivativ).

Vokaldisharmonie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Vokaldisharmonie werden nachfolgende Silben nicht an die Tonsilbe an-, sondern abgepasst. Dieser Vorgang hat häufig pseudo-onomatopöischen Charakter und findet z.B. bei Pejorativformen Verwendung:

  • Ʀeƞ ›von einem Hobbydichter spontan verfasstes Gedicht‹ → Ʀeƞonu ›hässliches von einem Hobbydichter spontan verfasstes Gedicht‹.

Zudem hat sich in den späteren Jahrtundersen eine analytische Form zur Bildung der Pejorativformen herausgebildet, die gleichsam auf eine Sandhi-Form der Vokaldisharmonie zugreift:

  • tunu Ʀeƞ ›hässliches von einem Hobbydichter spontan verfasstes Gedicht‹ / tunuook Ʀeƞ ›sehr hässliches von einem Hobbydichter spontan verfasstes Gedicht‹ → tunuook Ʀeƞok ›sehr hässliches von einem Hobbydichter spontan verfasstes Gedicht‹ (Ergativ) Bei dem ersten Teil des Syntagmas handelt es sich im Übrigen nicht um ein Adjektiv, sondern um ein freies Pseudoflexiv.

Metaphonie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Metaphonie spielt sowohl bei der Nominal- als auch bei der Verbalmorphologie eine Rolle.

Wortakzent[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wortakzent im T'Suilengo ist frei und beweglich.


Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tatjana Tereza Juana Valeria Timuana Shubkobkovna Antanharririgarana: Atlantidinarirekinen Epoikukolkoakiokaka, Bd. 25/III. Tumpanweta: Pruntoma Statklivuklamkana 1005.
  2. Valerija Maitanova: Inexistente Grammatiken. Das letzte Paradoxon der Sprachwissenschaft. Leningrad: Gozizdatel'stvo 3155.
  3. Vgl. Bo Xu: Mì huog kan tyò pu tók nyo tong?. Shanghai 3100.
  4. Vgl. Карл Маркс, Собрание сочинения, Марксград, Коминтерниздательство 3069.
  5. Vgl. ebd.
  6. Quelle unabsichtlich weggeworfen.
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